Bei Dermatitis handelt es sich um einen Oberbegriff für eine Vielzahl an Hautentzündungen. Meist geht es hierbei um eine entzündliche Reaktion, vorallem im Bereich der Lederhaut. Beispielsweise gibt es Zerkariendermatitis, eine Infektion durch Larven, die vor allem beim Baden entsteht. Die Periodoriale Dermatitis, die durch den übermäßigen Gebrauch von Kosmetika im Gesichtsbereich entstehen kann und Dermatitis in Folge von übermäßiger Strahleneinwirkung, wie sie beispielsweise beim Sonnenbaden oder bei einer Strahlentherapie auftreten kann. Desweiteren gehören auch noch Krankheiten wie Gürtelrose, Krätze oder Schuppenflechten zum Überbegriff Dermatitis.
Trotz dieser Vielzahl an möglichen Ausprägungen lassen sich einige Gemeinsamkeiten der Dermatitis feststellen. Es handelt sich immer um entzündete Hautstellen, die beispielsweise jucken oder anschwellen. Oft bilden sich sogar offene Wundstellen, die daraus resultieren, dass dem auftretenden Juck- und Schwellreiz mit Kratzen entgegnet wird. Dadurch verschlimmert sich die Infektion nur noch und breitet sich aus.
Im folgenden sollen mögliche Therapieformen für die Dermatitis vorgestellt werden. Zu allererst sollte aber vorangestellt werden, dass stets ein Arzt konsultiert werden sollte. Es muss versucht werden, die Ursache für die Dermatitis festzustellen und eben diese zu behandeln. Damit einhergehen können selbstständige Verfahren, um den Juckreiz abzuschwächen bzw. um die Heilung zu beschleunigen. Diagnose und Behandlung selbst sollte aber stets dem qualifizierten Arzt überlassen werden.
Schmerzmittel und Antibiotika, wie beispielsweise Teebaumöl, lassen sich sehr empfehlen. Dieses wirkt schnell und lässt sich gut auf die entsprechenden Hautentzündungen auftragen, selbst dann, wenn diese schon aufgekratzt sind. Verschiedene Cremes und Salben, wie etwa Aloe Vera Produkte, wirken auch als Schmerzstiller und als Mittel, um die natürliche Regenerationsfähigkeit der Haut zu stärken. Desweiteren können diverse Hausmittel, wie beispielsweise Apfelessig, empfohlen werden, um durch die Stärkung der Leberfunktionen die Haut zu beruhigen. Dadurch wird der Säuremantel wieder aufgebaut, die Entzündungen werden abgemildert und der Juckreiz geschwächt.