Ekzeme

Unangenehmer Juckreiz, rote Stellen und Schuppen auf der Haut- alle diese Symptome deuten auf ein Ekzem hin. Aber was genau ist ein Ekzem und wie wird es behandelt? Ekzeme sind entzündliche Veränderungen der menschlichen Haut und können in jedem Alter auftreten. Zudem ist das Ekzem eines der häufigsten Hauterkrankungen des Menschen und wird von Dermatologen auch oft als Dermatitis bezeichnet.

Nahezu jeder Mensch erkrankt in seinem Leben mindestens einmal an einem Ekzem. Typische Symptome im akuten Zustand sind Schwellungen, Rötungen, Bläschen- oder Knötchenbildungen und Schuppen, sowie das Nässen von einzelnen Hautpartien. Ekzeme können durch eine Allergie, durch äußerliche Einflüsse oder aber auch aus psychischen Gründen auftreten. Die Diagnose des Auslösers erfolgt durch ein Ausschlussverfahren, bei dem vorerst die allergische Reaktion der Haut mit spezifischen Substanzen ausgetestet wird. Um den Test zu vereinfachen, sollte man den behandelnden Hautarzt unbedingt darüber informieren, mit welchen Substanzen man auf der täglichen Arbeit und im Alltag zu tun hat oder hatte.

In den meisten Fällen sind schon unspezifische Mittelchen aus dem Alltag, wie z.B. das Waschmittel, das Haarfärbemittel oder das jeden Tag verwendete Deo schuld an dem Ekzem. Fällt der Allergietest negativ aus, so wird meistens nach einer psychischen oder genetischen Ursache gesucht. Besteht der Verdacht auf ein erblich erworbenes Ekzem ist abzuwägen, ob direkte Verwandte auch an einem solchen Ekzem leiden oder gelitten haben. Die Behandlung eines akuten Ekzems erfolgt in den meisten Fällen mit einer speziellen Salbe oder mit Ölbädern. In akuten Fällen ist die Behandlung mit Cortison fast unumgänglich. Allgemein sollten Menschen, die unter einem Ekzem leiden ihre Haut schonen und vor dem Austrocknen bewahren. Dazu sollten die Betroffenen vor allem zu intensive Sonneneinstrahlung vermeiden, die Haut ausschließlich mit natürlichen, unparfümierten Hautpflegeprodukten pflegen, den Kontakt zu alkalischen Seifen und Putzmitteln vermeiden, sowie nicht zu heiß (über 35 C) baden.

 

Dr. Pierre Ricaud - Ihr Anti-Age-Experte