Human-Papilloma-Virus

Human-Papilloma-Virus - Definition

Der Human-Papilloma-Virus (HPV) hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der am weitesten verbreiteten Viruserkrankung entwickelt, die sich in erster Linie durch sexuellen Kontakt überträgt. Dabei ist die Vielfalt des Human-Papilloma-Virus (HPV) mit über 100 unterschiedlichen Formen äußerst groß, sodass eine Ferndiagnose sehr schwer fällt. Auch streiten sich die Mediziner zur Zeit noch über die etwaigen Folgen, welche mit PBV in Verbindung gebracht werden. Hier reicht die Spannweite der Folgen von unbedenklichen Veränderungen der Haut bis hin zu ernsthaften Erkrankungen des Penis beim Mann, sowie Erkrankungen an der Scheide und möglicherweise gar Gebärmutterhalskrebs bei Frauen.

Human-Papilloma-Virus - Symptome

Eine Erkrankung an HPV kann an den unterschiedlichsten Körperstellen auftreten. Auf der gesamten Hautfläche können sich Warzen bilden, die unter Umständen eine Ursache für Hautkrebs sein können. Neben der Warzenbildung an sichtbaren Körperstellen sind auch die Bereiche der Ohren, der Hals und die Nase gefährdet, sodass eine umfassende Untersuchung durch einen Arzt bei ersten Anzeichen unumgänglich ist. Ein großer Teil der Folgen einer Erkrankung an Human-Papilloma-Virus findet sich jedoch im Bereich der Genitalien. Je nach Art des Virus können harmlose Feigwarzen bis hin zu tumorösen Veränderungen auftreten. Von der Ansteckung bis hin zum Ausbruch des Human-Papilloma-Virus können mehrere Wochen vergehen, wobei es nicht zu einem permanenten Ausbruch kommen muss, sondern nur von Zeit zu Zeit der Virus wieder aufbricht.

Human-Papilloma-Virus - Therapie

Es gibt unterschiedlichste Ansätze eine Erkrankung am Human-Papilloma-Virus zu therapieren. In der Regel wird auf einen kombinierten Einsatz von verschiedenen Wirkstoffen gesetzt, die die Viren angreifen und die Abwehrkräfte des Körpers stärken. Zusätzlich kommen diverse Cremes, sowie Lasertherapien oder Vereisungen zum Einsatz. Vor allem im Schneidebereich der Frau ist eine Therapie aufgrund der vielen Hautfalten sehr schwierig und es treten oft Neuinfektionen auf.

Human-Papilloma-Virus - Vorbeugen

In erster Linie lässt sich eine sexuelle Ansteckung mit HPV durch geschützten Geschlechtsverkehr mit Kondomen vermeiden. Sollten dennoch Symptome einer Erkrankung auftreten, ist ein Gang zum Facharzt unvermeidlich. Zum einen werden für die Behandlung verschreibungspflichtige Medikamente benötigt und zum anderen sollte eine fachkundige Untersuchung eines Arztes andere vielleicht schwerwiegendere Erkrankungen ausschließen.

 

Hautkrankheiten Ratgeber - Human-Papilloma-Virus
Dr. Pierre Ricaud - Ihr Anti-Age-Experte