Knötchenflechte

Bei einer Knötchenflechte handelt es sich um eine häufige Hautkrankheit die bei Frauen und Männern gleichermaßen auftritt und in der Regel einen harmlosen Verlauf hat. Die meisten Betroffenen erkranken zwischen dem 30. und dem 60. Lebensjahr an einer Knötchenflechte, es gibt jedoch auch Fälle, wo bereits Kinder von der Hauterkrankung betroffen sind. Da von den Knötchen der Erkrankung ein starker Juckreiz ausgeht, nehmen die Patienten meist frühzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch, die Knötchenflechte würde jedoch auch ohne Behandlung in der Regel zwischen sechs Monaten und zwei Jahren ausheilen.

Die Symptome der Knötchenflechte sind harmlos, für den Betroffenen aber störend, da die entstehenden Knötchen einen starken Juckreiz auslösen. Auf der Haut bilden sich kleine Knoten die von bläulicher Färbung sind und deren Oberfläche eine weiße Musterung aufweist. In der Regel treten Knötchenflechten am Handgelenk, dem Kreuzbein und der Fußknochen auf, es gibt jedoch besonders schwere Fälle, bei denen sich die Hauterkrankung über den ganzen Körper ausbreitet. Die Knötchenflechte kann sich durch häufiges Kratzen an den befallenen Stellen weiter ausbreiten, da die Erreger auf diese Weise weiter verbreitet werden und die Haut zudem gereizt wird. Einige Patienten leiden zusätzlich zur Knötchenflechte auf der Haut auch noch eine Flechte auf den Schleimhäuten, die sich durch offene Wundstellen und weiße Verfärbungen bemerkbar macht.

Die Diagnose Knötchenflechte kann in den meisten Fällen bereits anhand der Symptome gestellt werden, die charakteristischen Veränderungen auf der Haut führen den Dermatologen ziemlich schnell in die richtige Richtung. Zur Sicherung der Diagnose wird in der Regel eine Hautprobe entnommen und unter dem Mikroskop untersucht. Die genaue Ursache für eine Knötchenflechte ist nicht bekannt, es gibt einige, begünstigende Faktoren wie beispielsweise eine bestehende Diabetes Erkrankung, doch auch völlig gesunde Personen können von der Knötchenflechte befallen sein. Die Hauterkrankung kann auch als Nebenwirkung diverser Medikamente auftreten, besonders häufig kommen Knötchenflechten bei Patienten vor die regelmäßig Psychopharmaka einnehmen müssen.

Die Behandlung einer Knötchenflechte erfolgt in erster Linie symptomatisch. Da die Patienten sehr unter dem starken Juckreiz leiden, ist das erste Ziel der Behandlung diesen zu lindern. Bei sehr vielen Betroffenen heilt die Knötchenflechte spontan ohne jegliche Behandlung wieder ab, allerdings gibt es auch Patienten die immer wieder unter dieser Hauterkrankung leiden. Da es häufig vorkommt, dass Medikamente für die Krankheit verantwortlich sind, sollten bei entsprechender Vorbelastung keine auslösenden Medikamente eingenommen werden oder nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Dermatologen.

 

Hautkrankheiten Ratgeber - Knötchenflechte
Dr. Pierre Ricaud - Ihr Anti-Age-Experte