Läuse

Es gibt viele verschiedene Arten von Läusen. Die bekannteste Spezies die auf dem Menschen lebt, ist die Kopflaus. Hierbei handelt es sich um ein flügelloses Insekt, welches zur Familie der Menschenläuse zu zählen ist. Das Tier lebt hauptsächlich in der Kopbefhaarung des Menschen. Da der Mensch der einzige Wirt des Insektes ist, können Kopfläuse nicht von Haustieren oder anderen Tieren übertragen werden. Sie besitzen eine Größe von ca. zwei bis gut drei Millimeter.

Temperaturen um die 28 °C bilden die besten Lebensbedingungen für die Parasiten. Bei Temperaturen unter 22 °C wird die Entwicklung verlangsamt und hört schließlich bei unter 10 °C fast ganz auf. Kopfläuse überleben nicht nur in schmutzigen oder ungepflegten Haaren, sondern auch in häufig gewaschenen oder gekämmten Haaren. Durch ihre durchsichtige und gräulich bis bräunliche Färbung sind sowohl die Läuse an sich als auch ihre Larven nur sehr schwer auf der Kopfhaut zu entdecken. Etwas leichter sind hingegen die Eier in den sogenannten Nissen zu finden.

Durch einen Kamm mit sehr vielen eng nebeneinander liegenden Zinken, können die Läuse aus den Haaren entfernt werden. Die Nissen können nur nach einer speziellen Vorbehandlung von dem Kamm aus den Haaren heraus gekämmt werden. Die Kopflaus ernährt sich ausschließlich von menschlichem Blut, bekommt sie dies nicht trocknet sie nach kurzer Zeit aus und stirbt. Mit ihrem Stechrüssel kann sie durch die Kopfhaut stechen und das Blut saugen. Ihr Speichel verhindert dabei ein vorzeitiges Gerinnen des Blutes und löst gleichzeitig den für Kopfläuse typischen Juckreiz aus.

Läuse werden hauptsächlich durch direkten Körperkontakt übertragen, zum Beispiel beim Umarmen. Der direkte Kontakt ist nötig, da die Insekten weder springen noch fliegen können. Bei der Behandlung von Kopfläusen ist zu beachten, dass vor der Verwendung von chemischen Mitteln ein Arzt konsultiert werden sollte. Außerdem sollten bei einem Befall größere Menschenmengen gemieden werden.

 

Dr. Pierre Ricaud - Ihr Anti-Age-Experte